Nach wie vor stellt die professionelle Diagnostik im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung viele Kollegen vor praktische Probleme. In unserem Fortbildungsangebot werden folgende Bereiche gemeinsam mit Ihnen erarbeitet:
Welche wissenschaftlich fundierten Diagnoseverfahren liegen vor und sind praktikabel?
Wie lassen sich einzelne Störungsformen (ADHS, Aggression, Angst) professionell diagnostizieren?
Wie lassen sich zudem emotional-soziale Ressourcen der Kinder und Jugendlichen ermitteln?
Wie sieht eine kompetenzorientierte Förderplanung aus?
In dieser Fortbildung lernen Sie innovative Diagnoseverfahren kennen, die für die Feststellung des Förderbedarfs und Förderorts, aber auch für die Förderplanung hilfreich sind.
Moderation:
Prof. Dr. Clemens Hillenbrand; Dr. Thomas Hennemann; Tobias Hagen; Kathrin Pütz
Zielgruppe:
Kollegiumsfortbildungen an Grund-, Haupt-, Real- oder Förderschulen
Zeit:
halbtägige Veranstaltung (4 Stunden)
Inhalte:
1. Diagnostik von Gefühls- und Verhaltensstörungen - Grundlagen
2. Resilienz und Konsequenzen für eine kompetenzorientierte Diagnostik
3. Vorstellung, selbständige Erarbeitung und Auswertung diagnostischer Verfahren:
Kompetenzorientierte Verfahren
Breitbanddiagnostik zur Ermittlung spezifischer Störungsformen (externalisierende und internalisierende Formen)
Maße zur Erfassung des sozialen Klimas (Klassenebene)
4. Konkrete Ansatzpunkte und Beratung der Umsetzungsmöglichkeiten für die Förderplanung
Methoden:
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erarbeitung der vorgestellten diagnostischen Verfahren |