Erfolgreiche Rückschulung durch das
Förderprogramm „In Steps !“
Die Förderschule für Emotionale und soziale Entwicklung
definiert sich laut Richtlinien als „Durchgangsschule“.
Schüler, die diese Schulform besuchen, sollen somit wieder
in das allgemeine Schulsystem integriert werden. Tatsache ist,
dass nur ein Bruchteil der Schüler und Schülerinnen
den Schritt zurück an die allgemeine Schule schaffen. Die
Schulen der Sek. I haben dabei noch deutlich schlechtere Rückschulungsquoten,
als die Förderschulen für Emotionale und soziale Entwicklung
der Primarstufe.
In der Fortbildung wird eine konkrete Unterstützungsmaßnahme
vorgestellt, die es Kindern und Jugendlichen erleichtern soll
von einer Förderschule für Emotionale und soziale Entwicklung
an eine allgemeine Schule zu wechseln.
Im Kern geschieht dies durch eine Verdichtung der Kommunikationsstrukturen
zwischen den beteiligten Personen (Lehrer der allgemeinen Schule,
Förderschullehrer, Eltern, Schüler) und durch eine standardisierte
Reduzierung und Entzerrung der Anforderungen, die auf den potentiellen
Rückschüler zukommen.
Zeitgleich profitieren die allgemeinen Schulen von der regelmäßigen
Anwesenheit eines Sonderpädagogen an ihrer Schule.
Moderation:
Daniel Mays
Zielgruppe:
Kollegien / Teilkollegien von Haupt- und Förderschulen /
Schulverbünde von Haupt- und Förderschulen
Zeit:
3 Zeitstunden, Termin nach Vereinbarung
Inhalte:
Theorie:
Das Rückschulungsverfahren
- Anforderungen an Schüler, Lehrer und Eltern aus psychologischer
und pädagogischer Sicht
- Rechtliche Rahmenbedingungen und schulorganisatorische Notwendigkeiten
- Planung, Durchführung und Evaluation professioneller Rückschulung
Praxis:
Das Rückschulungskonzept
- konkrete Entwicklung eines schuleigenen Rückschulungskonzeptes
Methoden:
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit |