Die Heilpädagogische Akademie ist mittlerweile mit ihren Dozierenden an zahlreichen Forschungsprojekten im Rahmen der Konzeptentwicklung und Umsetzung von prozessbegleitenden Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen in den Themenbereichen Inklusion beteiligt, die sowohl regional als auch landesweit umgesetzt werden.

Projekt PARTI

PARTI

Partizipation und Anerkennung in Response-To-Intervention

Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften in inklusiven Grundschulen im Rahmen des PARTI-Projektes in Kooperation mit der Universität zu Köln und der Bergischen Universität Wuppertal (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Schulen stehen seit einigen Jahren vor der Aufgabe, inklusive Schulstrukturen zu entwickeln. Die Notwendigkeit wird aktuell gerade durch Befunde zur Schulsituation von Kindern mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung verdeutlicht. Im Rahmen des PARTI-Projektes erhalten pädagogische Fachkräfte in ihren multiprofessionellen Schulkollegien prozessbegleitend in wichtigen Themenreichen schulischer Inklusion Fortbildungen und Coachings.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Reduktion von externalisierenden Verhaltensproblemen und Unterrichtsstörungen. Die Fortbildungen und begleitenden Coachings sollen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte unterstützen, evidenzbasierte Fördermethoden zur Reduktion von Unterrichtsstörungen zu erlernen, diese auf die Partizipation aller Schüler*innen auszurichten und kooperativ umzusetzen.

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OLEI – online learning inklusiv

Inklusion im Kindes- und Jugendalter findet zum großen Teil am Lebensort Schule statt. Die vor Ort tätigen pädagogischen Fachkräfte haben die Aufgabe, möglichst allen Kindern und Jugendlichen eine auf sie zugeschnittene, frühzeitige und inklusive Förderung zukommen zu lassen. Im Rahmen dieses Projekts sollen E-Learning Module zur „Fortbildung für Schulen auf dem Weg zur Inklusion“ entwickelt und in das landesweite digitale Format LOGINEO implementiert und evaluiert werden (beauftragt und gefördert durch das Ministerium für Schule und Bildung NRW). Die Universität zu Köln entwickelt und evaluiert das inhaltliche, didaktisch-methodische und technische Konzept der E-Learning-Module zum Programm "Fortbildung für Schulen auf dem Weg zur Inklusion" des Landes NRW, um die pädagogischen Fachkräfte bei dieser herausfordernden Aufgabe durch ein digitales eLearning-Tool zu unterstützen. Die hpa erstellt das didaktische Material für das individuelle Selbststudium von pädagogischen Fachkräften zu den 5 Themenbereichen:
(1) Effektives Classroom Management
(2) Kooperationsstrukturen und -prozesse
(3) Förderung emotional-sozialer Kompetenzen/Prävention und Intervention bei Gefühls- und Verhaltensstörungen I & II
(4) Prävention und Intervention bei Lernstörungen/individuelle Lernförderung in inklusiven Kontexten I & II
(5) Inklusive Unterrichtsplanung – Didaktik und Methodik in herausfordernden Lehr-Lernsituationen

Projekt Ben & Lee

Ben & Lee

Arbeitsbuch für die 3. & 4. Klasse

Die beiden Kinder Ben & Lee geraten durch einen geheimnisvollen Kompass auf eine Zeitreise, auf der sie sich zuerst bei den Indianern, dann bei den Piraten und schließlich in der Zukunft wiederfinden. Auf ihren Reisen stoßen sie immer wieder auf Rätsel und Probleme der Gefühle und des Miteinanders...

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Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften in inklusiven  Grundschulen des Kreises Mettmanns im Rahmen des ME 3.0 - Projektes

Im Rahmen der Beauftragung des Kreises Mettmanns in ME 3.0 erfolgt in 2019 – 2022 die prozessbegleitende Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften im Rahmen der vor- und schulischen Inklusion sowie Entwicklung und Umsetzung von Qualifizierungsmodulen zur prozessbegleitenden Unterstützung des spezifischen Kompetenzaufbaus multiprofessioneller Teams im Gemeinsamen Lernen, etwa in multimo Kita und multimo Schule.

Projekt PEARLinklusiv: Entwicklung und Umsetzung eines Qualifizierungs- und Begleitkonzeptes

PEARLinklusiv: Entwicklung und Umsetzung eines Qualifizierungs- und Begleitkonzeptes

PEARLinklusiv fokussiert die passgenaue, individuelle Förderung von Kinder und Jugendliche mit einem hohen Unterstützungsbedarf (Stufe 3) im Bereich externalisierenden Problemverhaltens und die darauf abgestimmte Qualifizierung und Begleitung der Fachkräfte. Jedes teilnehmende multiprofessionelle Team aus den beiden Kooperationsschulen in Monheim wählt ein „Zielkind“ mit hoch ausgeprägtem externalisierendem Problemverhalten aus. Auf der Basis des Verstehens der individuellen Problemkonstellation des Zielkindes werden individuell abgestimmte Strategien zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und zur Reduktion von externalisierenden Verhaltensproblemen im Team erarbeitet, spezifiziert und implementiert. Die über ein Jahr angelegte Konzeption besteht aus fünf Qualifizierungsmodulen, die durch Coachingangebote und eine Unterrichtshospitation mit Nachbesprechung ergänzt werden. Die Inhalte der Qualifizierungsmodule und Coachings werden zielgruppenspezifisch in Abhängigkeit von den im Rahmen des Fallverstehens identifizierten Schwerpunkten konkretisiert.

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